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Was macht ein externer Head of IT, und für wen lohnt er sich?

Kurz gesagt

Ein externer Head of IT ist der IT-Leiter, den du nicht einstellen musst. Er führt nicht nur aus, er entscheidet mit: Er sortiert die Anfragen deiner Leute vor und legt dir nur hin, was dich betrifft, entscheidungsreif mit Sachlage, Empfehlung und Aufwand.

Das lohnt sich für Unternehmen ohne eigene IT-Leitung, deren Geschäft an Servern, Microsoft 365, Telefonanlage und Fachsoftware hängt.

„Head of IT“ klingt nach Konzern. Gemeint ist etwas Bodenständiges. In vielen Unternehmen ohne eigene IT-Abteilung ist der Geschäftsführer nebenbei auch IT-Leiter. Ausgesucht hat er sich das nicht, und Zeit dafür hat er auch keine.

Viele Inhaber wollen von ihrer IT nur eines wissen: dass sie läuft. Der Weg dahin ist nicht ihr Geschäft. Für genau diesen Weg gibt es die Rolle, um die es hier geht.

Was ist ein externer Head of IT?

Ein externer Head of IT ist ein IT-Leiter, den du nicht einstellen musst. Er übernimmt die Aufgabe, die in größeren Firmen ein angestellter IT-Leiter hat: den Überblick über alle Systeme behalten, das Technische entscheiden und das Unternehmerische für dich vorbereiten. Er arbeitet nicht als dein Angestellter, sondern als Dienstleister. Bei SNKB gehört diese Rolle zur laufenden IT-Betreuung.

Der Unterschied zum klassischen IT-Dienstleister steckt in einem Wort: mitentscheiden. Ein Dienstleister führt aus, was du beauftragst. Ein Head of IT fragt vorher, ob es das überhaupt braucht. Das kann er nur, weil er deine ganze IT kennt und nicht nur das Ticket, das gerade offen ist.

Was macht er im Alltag konkret?

Vier Dinge. Keines davon musst du anstoßen.

  1. Er hält deine IT am Laufen. Überwachung aller Systeme (Monitoring), Updates, die Prüfung deiner Datensicherung, Hilfe für deine Leute und das Beheben von Störungen.
  2. Er sortiert vor. Was ohne dich entschieden werden kann, entscheidet SNKB. Ein Drucker, der nicht druckt, landet nicht auf deinem Tisch.
  3. Er legt dir Entscheidungen hin. Sobald etwas Geld kostet oder ein Umbau daraus wird, kommt es als Frage zu dir: Sachlage, Empfehlung, Aufwand. Du sagst ja oder nein.
  4. Er schreibt mit. Was ohne dich lief, steht im Handbuch deiner IT. Das liegt bei dir und nicht nur in einem Kopf.

Beispiel: so kommt eine Entscheidung bei dir an

Beispiel einer Entscheidungsvorlage, ohne echte Kundendaten
SachlageDie Garantie für den Server in deinem Büro läuft aus. Fällt ein Teil aus, wartet der Server auf Ersatz.
Empfehlungkein neuer Server im Büro, sondern der Umzug ins Rechenzentrum, weil Strom, Kühlung und Überwachung dann nicht mehr an deinem Büro hängen.
Aufwandein Projekt mit Festumfang. Preis und Termin stehen im Angebot, bevor jemand anfängt.
Deine Antwortja, nein oder später. Auch ein Nein gegen die Empfehlung ist dein Recht. Es muss nur ein bewusstes Risiko sein und kein übersehenes.

Ein Meeting brauchst du dafür nicht. Du liest vier Zeilen und entscheidest.

Wie oft höre ich dann von ihm?

Zwei Wünsche scheinen sich zu widersprechen. Du willst wissen, wie der Stand ist und was wichtig ist. Und du willst keinen Dienstleister, der ständig anruft.

Beides passt zusammen. Du hörst von SNKB, wenn du entscheiden musst. Sonst ist Ruhe, und was ohne dich lief, steht im Handbuch.

Sollen sich meine Mitarbeiter direkt bei der IT melden?

Die Skepsis ist normal. Wer seine Leute direkt beim Dienstleister anrufen lässt, fürchtet Wünsche, die niemand freigegeben hat, und Rechnungen, die keiner bestellt hat.

Deshalb trennt SNKB zwei Dinge. Störungen und Fragen deiner Leute löst SNKB direkt mit ihnen, weil du sonst zur Telefonzentrale deiner eigenen IT wirst. Was Geld kostet oder etwas umbaut, kommt vorher als Frage zu dir.

Ein Ansprechpartner für alle Systeme hat noch einen Vorteil: Niemand schiebt das Problem zum nächsten Anbieter weiter. Wie teuer dieses Hin und Her werden kann, steht im Beitrag über Ticket-Pingpong.

Was unterscheidet ihn von einer Systemhaus-Hotline oder einem eigenen Admin?

Alle drei Modelle haben ihre Berechtigung. Eine Hotline reicht, solange nur der Drucker klemmt. Ein eigener Admin kennt dein Haus und ist sofort da. Der Unterschied liegt darin, wer mitentscheidet und wo das Wissen liegt, wenn jemand ausfällt oder geht.

Drei Modelle im Vergleich, ohne Preise

Systemhaus-Hotline, eigener Admin und externer Head of IT im Vergleich
FrageSystemhaus-HotlineEigener AdminExterner Head of IT
Dein Gegenüberwechselnde Ansprechpartner und eine Ticketnummereine Person in deinem Hausein fester Ansprechpartner, der deine ganze IT kennt
Mitentscheidenführt aus, was beauftragt istje nach Erfahrung und Befugnisentscheidet das Technische, bereitet das Unternehmerische für dich vor
Was bei dir landetjedes Ticket, das du selbst aufmachstalles, was er nicht allein entscheiden darfnur Entscheidungen, mit Sachlage, Empfehlung und Aufwand
Wo das Wissen liegtim Ticketsystem des Anbietersoft im Kopf der einen Personim Handbuch deiner IT, das bei dir liegt
Abrechnungje nach Vertrag: Stunden, Kontingent oder PauschaleGehalt, unabhängig von der Arbeitslastbei SNKB: Pauschale je Arbeitsplatz und Server
Urlaub, KrankheitVertretung im Team des Anbietersoft niemand, der sein Wissen hatbei SNKB: Fällt der Inhaber aus, springt ein fester Kreis von Kollegen bei Störungen und Notfällen ein. Mündlich vereinbart, schriftlich nicht zugesichert. Möglich ist das, weil deine IT im Handbuch steht. Projekte warten, bis der Inhaber zurück ist.

Die Hotline ist stark, wenn du genau weißt, was du willst. Der eigene Admin ist stark, wenn jeden Tag jemand vor Ort sein muss. Der externe Head of IT ist stark, wenn du Entscheidungen abgeben willst und nicht nur Aufgaben. Was bei einem Ausfall genau passiert, steht im Beitrag Was passiert, wenn mein IT-Dienstleister ausfällt?

Für wen lohnt sich ein externer Head of IT?

Er lohnt sich, wenn mehrere dieser Sätze auf dich zutreffen:

  • Dein Geschäft hängt an Servern, Microsoft 365, der Telefonanlage und an Fachsoftware, im Ingenieurbüro etwa an Untermstrich, Tekla oder Allplan.
  • Du hast keine eigene IT-Leitung, und heute entscheidet der Geschäftsführer nebenbei.
  • Für einen angestellten IT-Leiter reicht die Arbeit nicht, für „mach mal eben“ ist sie zu viel.
  • Dein letzter Dienstleister hatte nie Zeit, oder sein Wissen stand nur in seinem Kopf.
  • Du willst wissen, wie der Stand ist, aber nicht jede Kleinigkeit entscheiden.

Vor Ort ist SNKB im Raum Eppingen, Heilbronn, Kraichgau und Karlsruhe, remote in ganz Deutschland.

Für wen lohnt er sich nicht?

Hast du eine eigene IT-Abteilung mit Leitung, brauchst du keinen zweiten Kopf, der mitentscheidet. Dann reicht ein Dienstleister für einzelne Aufgaben.

Klemmt bei dir nur ab und zu der Drucker, ist eine Hotline die bessere Wahl. Ein Head of IT wäre dann zu viel Struktur für zu wenig IT.

Und willst du jede technische Entscheidung selbst treffen, passt das Modell nicht, weil es genau diese Entscheidungen übernimmt. Das ist kein Vorwurf, sondern eine ehrliche Grenze. Ich sage sie dir lieber im Erstgespräch als nach der Unterschrift.

Wie wird ein externer Head of IT abgerechnet?

Bei SNKB ist die Rolle Teil der IT-Betreuung. Abgerechnet wird eine monatliche Pauschale je EDV-Arbeitsplatz und Server, gezählt am Monatsletzten.

Die Betreuung rechnet SNKB bewusst nicht nach Stunden ab. Bei Stunden verlieren beide: Du schiebst den Anruf auf, und der Dienstleister verdient am Problem statt an der Lösung. Was in der Pauschale steckt und wo sie endet, steht im Beitrag IT-Betreuung pauschal je Arbeitsplatz. Den Betrag bekommst du im Erstgespräch, weil er an der Zahl deiner Arbeitsplätze und Server hängt.

Häufige Fragen

Was ist ein externer Head of IT?

Ein IT-Leiter, den du nicht einstellen musst. Er betreut deine IT als Dienstleister, entscheidet das Technische mit und legt dir das Unternehmerische entscheidungsreif hin: Sachlage, Empfehlung, Aufwand.

Muss ich als Geschäftsführer dann noch IT-Entscheidungen treffen?

Ja, aber nur die, die Geld kosten oder etwas umbauen. Die bekommst du mit Sachlage, Empfehlung und Aufwand und sagst ja oder nein. Den Rest entscheidet SNKB, ohne dich damit zu beschäftigen.

Für welche Unternehmen lohnt sich ein externer Head of IT?

Für Unternehmen ohne eigene IT-Leitung, deren Geschäft an Servern, Microsoft 365, Telefonanlage und Fachsoftware hängt. Wer eine eigene IT-Abteilung mit Leitung hat oder nur gelegentlich Hilfe braucht, fährt mit einem klassischen Dienstleister besser.

Was kostet ein externer Head of IT bei SNKB?

Die Rolle ist Teil der IT-Betreuung und wird als monatliche Pauschale je EDV-Arbeitsplatz und Server abgerechnet, gezählt am Monatsletzten. Den Betrag bekommst du im Erstgespräch, weil er an der Zahl deiner Arbeitsplätze und Server hängt.